Auch dieses Jahr lud die Freiwillige Feuerwehr Mauerkirchen zum Personenretterseminar.

Dieses Seminar ist in dieser Form in ganz Oberösterreich einzigartig und wurde durch die aktive Teilnahme von Landes-Feuerwehrarzt Dr. Clemens Novak unterstrichen.

Unter besonders realistischen Bedingungen in der Schottergrube (Gemeinde Burgkirchen) der Firma Lindlbauer mussten die Helfer folgende, äußerst fordernde Szenen, unter strenger Aufsicht von geschulten Beobachtern aller anwesenden Einsatzorganisationen abarbeiten.

 

 

 


Station 1: „PKW gegen Merlo, Person gepfählt und eingeklemmt“

Station 2: „Mehrere Personen unter Baumstämmen eingeklemmt“

Station 3: „Mehrere Personen unter Lader Schaufel verschüttet und eingeschlossen“

Station 4 (Zugsübung): „Schwerer Verkehrsunfall in einem Baustellenbereich mit mehreren eingeklemmten und Verletzten“

Äußerst realistisch geschminkt durch das Team der „Realistischen Unfalldarstellung“ der Rot Kreuz Ortsstelle Braunau unter der Leitung von Dr. Christine Holzmann, waren elf Mitglieder der FF Mauerkirchen dafür verantwortlich, als Opferdarsteller für besonders einsatznahe Bedingungen zu sorgen.

Neben der patientengerechten Unfallrettung war ein Hauptziel der Übung, die Kommunikation zwischen Feuerwehren und Rettungsdienst sowie den Notärzten zu optimieren. Besonders erschwerend kam hinzu, dass ab der zweiten Station Dunkelheit herrschte, was umfangreiche Beleuchtungsarbeiten notwendig machte. 

Besonders gewinnbringend war die Zusammenarbeit mit den Notärzten des NEF-Teams Braunau aber auch mit unserem Landes-Feuerwehrarzt Dr. Clemens Novak, welcher selbst auf allen Stationen als Notarzt mitwirkte.

Ein besonderer Dank gilt den Firmen Erdbau und Transporte Lindlbauer aus Mauerkirchen und Landmaschinentechnik Mauch aus Burgkirchen für die zur Verfügung Stellung der Schottergrube und der nötigen Geräte für die Vorbereitung der Szenarien.
Das Rote Kreuz nahm neben dem RUD-Team mit vier Notärzten, 15 RettungssanitäterInnen, 2 Beobachtern und 4 Rettungsfahrzeugen an der Übung teil.
Die FF Braunau stellte das „LAST 2“ als SRF mit sämtlichen technischen Gerätschaften zur Verfügung.

Abschließend konnte bei der Nachbesprechung festgestellt werden, dass mit fortschreiten des Seminars, die Zusammenarbeit aller Beteiligten noch intensiver und professioneller wurde. Die teilnehmenden Kameraden bedanken sich sehr herzlich bei den Übungsorganisatoren.

Für die Fotos bedanken wir uns bei OAW Gerald Badegruber.